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DAS FACHMAGAZIN FÜR FORSTTECHNIK UND HOLZTRANSPORT Montag, 23.04.2018
MEDIADATEN

Der 208F Steilhang zeigt hier seine besten Seiten.Der Rückezug HSM 208F Steilhang ist komplett ausgerüstet

Forstmaschinen für den Einsatz im Steilhang sind überwiegend mit Traktionshilfswinden ausgerüstet. Diese Winden sind in der Branche bekannt und eingeführt. Ist der Forwarder aber mit einer Trommelwinde mit 550 Meter Seilfassungsvermögen ausgestattet, zusätzlich noch mit einem Bogielift vorne und hinten versehen, mit einem Krantilt von 34 Grad, einem höhenverstellbaren Stirngitter, das auch hydraulisch um 1.000 Millimeter in der Länge verschiebbar ist, und und und ... lohnt schon mal ein zweiter, ein etwas genauerer Blick auf die Maschine.

In der Achtrad-Ausführung und mit Frontschild und Traktionshilfswinde scheint dieser Ponsse Buffalo unschlagbar zu sein, oder?
Sieben Forstmaschinen sind mit Traktionshilfswinden ausgerüstet

Wenn bei einem Forstunternehmer sieben Maschinen, drei Harvester und vier Rückezüge, mit Traktionshilfswinden ausgerüstet sind, sollte man ihn fragen, warum das so ist. Zu einem Termin bei dem Unternehmer zieht man sich dann vorsorglich „Bergstiefel“ an ...

Ein Rottne F14 beim Rücken von starkem Stammholz.Firma Ostendorf setzt einen Rottne F15C mit abnehmbarem Rahmenheck ein

Mitspracherecht für Fahrer bei der Anschaffung einer neuen Maschine? Das kommt durchaus in einigen Betrieben vor, besonders bei altgedienten Fahrern. Daß der Unternehmer seinem Fahrer aber sogar freie Wahl beim Fabrikat läßt, ist eher ungewöhnlich. Ludger Lampe hat als neues Arbeitsgerät Ende Dezember einen Forwarder erhalten, der bis ins kleinste Detail seinen Wünschen entspricht. Warum er nun einen Rottne F15C pilotiert und warum sein Chef ihm solche Freiheiten gewährt, haben wir uns von Lampe und seinem Arbeitgeber Thomas Ostendorf erklären lassen.

Da paßt eine Menge Holz drauf. Pro Fuhre können locker 17 Festmeter mitgenommen werden. / Foto: Hellekes
Im Sauerland rollt der Ponsse Buffalo Black Edition durch den Wald

Im wittgensteinschen Bad Berleburg an der Grenze zum Sauerland trotten seit geraumer Zeit dunkle zottelige Wisente durchs Holz. Der Grund ist ein Wiederansiedlungsprojekt zur Erhaltung dieser bedrohten Tierart. In den Wäldern rund um Schmallenberg Latrop lebt seit kurzem auch ein dunkler Büffel. Der Grund hier: Ansiedlung eines Arbeitstiers.

Durch diese Gasse sind der Harvester und anschließend der Rückezug gefahren, manchmal sogar bei strömendem Regen. Schäden? Nein, durch kluges Gassenmanagement und eine sehr gute Maschinenausstattung ist das möglich.
Forstunternehmer Pscherer setzt auf den
John Deere Achtrad-Harvester 1270E

Geschäftsführer des Unternehmens Forst & Transport GmbH Pscherer ist Hans-Peter Pscherer (42) aus Fichtelberg. Dieser Ort ist als Wintersportort bekannt und liegt mitten im Fichtelgebirge. Der berühmte Berg „Ochsenkopf“ befindet sich direkt vor der Haustür. Wenn es denn mal Schnee gibt, tummeln sich dort die Touristen. Heute gibt es leider keinen Schnee und auch keinen Frost, heute aber auch keinen Regen. Seit Mitte Dezember hat es hier jedoch erheblich geregnet. Darum arbeiten nicht alle Maschinen im Betrieb Pscherer. Einige stehen still.

Der neue Big Foot des Maschinenbetriebs Rasthalde.
Der HSM 208F mit Superbreitreifen weist im Vergleich mehrere entscheidende Vorteile auf

Ergebnisse eines Praxisversuches in Baden-Württemberg haben gezeigt, daß der HSM-Rückezug 208F mit 940er Breitreifen gegenüber einem vergleichbaren Rückezug mit 710er Bereifung und Eco-Track Universalbändern einige sehr wichtige Vorteile für die Praxis aufweist. Das führte dazu, daß in den Ausschreibungsbedingungen Baden-Württemberg beim Einsatz von 940er Breitreifen keine zusätzlichen Bänder verlangt werden.

Dieser John Deere 1110E der SBO Forst GmbH rückt dank Drehrunge regelmäßig Langholz.
Drei langjährige Waldarbeiter gründeten ihr eigenes Rückeunternehmen


Zertifizierungswahn, Bodenschutzdebatte, Ausschreibungsprobleme, Preisdumping – es gab sicher schon bessere Zeiten zum Gründen eines Forstbetriebs. Drei bayerische Holzfäller ließen sich von diesen Schwierigkeiten nicht abbringen, gemeinsam ein eigenes Rückeunternehmen zu gründen.

Mit den breiten Bogiebändern auf den von Unterrainer gewählten Reifen der Dimension 650/45x24,5 ist bestandesschonendes Arbeiten gewährleistet – auch in der kalten Jahreszeit, wenn der Untergrund selbst in mittleren Lagen nicht gefriert. / Foto: Sprenger
Im Forstunternehmen Unterrainer läuft der erste Komatsu 835 Österreichs

Gebrauchte Forstmaschinen bedeuten Unwägbarkeiten und Kompromisse bei der Waldarbeit, meint Gerhard Unterrainer. Deshalb setzt der Forstunternehmer in der Regel auf Neumaschinen. Bei der Erweiterung seines Fuhrparks an Rückezügen fiel seine Wahl auf den neuen Komatsu 835 – den ersten in Österreich.



Wer immer gut informiert sein will, muß die Zeitschrift FORSTMASCHINEN-PROFI lesen.
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