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DAS FACHMAGAZIN FÜR FORSTTECHNIK UND HOLZTRANSPORT Dienstag, 26.09.2017
MEDIADATEN

Der Aufarbeitungsplatz im ersten Arbeitsbild von einer Drohne aus fotografiert. Hier wird in der Regel Langholz ausgehalten, aber auch etwas Kurzholz fällt an. / Foto: SusenburgerNationalpark Hunsrück-Hochwald – Ein Forstunternehmer setzt hier drei Seikrananlagen ein

Drei Seilkräne an einem Einsatzort im Gebirge sind selten, drei Seilkräne an einem Einsatzort in der Ebene ebenfalls. Sehen wir den Einsatz eines solchen Spezialgerätes im Gebirge seit Jahrzehnten als Normalität an, ist der Seilkraneinsatz in der Ebene zwar nicht neu, aber immer noch einen Hingucker wert. So zum Beispiel im Nationalpark Hunsrück-Hochwald in Rheinland-Pfalz.

Ein russischer Transportpanzer vom Typ BAT mit Kippmastkran.
Winden mit E-Antrieb – Schnell umrüstbar vom Kettenfahrzeug auf ein Radfahrzeug

Der erste Anblick ist etwas gewöhnungsbedürftig: Ein russischer Transportpanzer ist in einem Fichtenbestand im Nationalpark Harz zu sehen. Auf der Ladefläche ist ein Windengehäuse befestigt, darüber liegt ein langer Mast, der sich wie von Geisterhand gestützt langsam aufrichtet. Nach ein paar Minuten ragt der Mast gewaltige 16 Meter in die Höhe. Die Seilkrananlage heißt E-Mast und wird mit E-Motoren anstatt einer Hydraulik angetrieben. Erstmalig wird hier in einer Forstmaschine ein dieselelektrischer Antrieb eingesetzt – und das mit Erfolg.

01_2012_bois_grDer Seilkran etabliert sich langsam

Bernhart Bois aus dem elsässischen Mollkirch ist eines der wenigen auf die Seilkranernte spezialisierten Forstunternehmen in Frankreich. Die Rahmenbedingungen für die Holzernte mit Seilkranen sind in Frankreich noch schlecht. Inzwischen erkennt aber die öffentliche Forstverwaltung das Potential der Seilkrantechnik und unterstützt Betriebe wie Bernhart Bois. Das Forstunternehmen verfügt zudem über hochqualifizierte Mitarbeiter und gute Kontakte zu einem der großen Hersteller mobiler Forstseilbahnen in Österreich.

Das Holz wird mit einem zweigeteilten Laufwagen ins Tal gebracht und dann mit dem Woody 60 am Hitachi-Bagger aufgearbeitet und gepoltert.
Im Bürgerwald im Trentino wird die Schlittenwinde mit dem Hubschrauber hochgeflogen

Das Trentino in Italien ist eine sogenannte Autonome Republik, ebenso wie die autonome Nachbarrepublik Südtirol. In diesen beiden Republiken scheinen die Uhren etwas anders zu gehen als im Rest von Italien. Man pflegt hier selbst zu denken und größtenteils auch autonom zu handeln. Die Autonome Republik Trentino ist für ihre steilen Berge und das prächtige Holz, das bis in eine Höhe von 1.500 Metern stockt, bekannt.

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Ein schnell aufzustellender Seilkran kann im Forstbetrieb wertvolle Dienste leisten. Bei der Seilarbeit im Hang, bei der bodenschonenden Bringung über Moorflächen, bei Problemfällungen, bei denen das Holz über gepflegte Rasenflächen transportiert werden muß. Wenn der Seilkran zudem auch noch mit ein paar Handgriffen an die Doppeltrommelwinde an- und auch schnell wieder abgebaut werden kann, damit diese wieder zum Langholzrücken bereitsteht, ist das eine sinnvolle Lösung. Das Prinzip ist einfach: Doppelwinde in die Dreipunkthydraulik des Schleppers hängen, den neuen Ritter KSK-3 Kurzstreckenseilkran mit ein paar Bolzen an der Bergstütze befestigen, abspannen – und die Seilarbeit kann beginnen. Ritter zeigte diese Kombination jetzt während einer Praxisvorführung bei Kassel.

Die 80 PS starke Gantner-Winde ist das Herzstück der Seilbahn. / Foto: MetzSeilbringung im Hochgebirge fordert Mensch und Technik

Auch Schutzwälder in den Bergen überaltern und müssen irgendwann geschlagen werden. Roland Pirchner aus Tirol hat sich mit seiner Firma auf diese Form der Waldarbeit spezialisiert. Wo weder Harvester noch Rückefahrzeug fahren können, ist wahrer Pioniergeist und Forstmaschinentechnik der besonderen Art gefragt.

deininger_moos_seilen_grMit dem Seilkran bei der Wiedervernässung des Deininger Moores

Über den Einsatz von Seilkrananlagen wurde in dieser Zeitschrift schon viel geschrieben. Doch hier in der Nähe von Kleindingharting (Oberbayern) ist etwas anders: Es fehlen die Berge! Aber warum ist der Forstunternehmer Bernhard Alt dann mit seinem Valentini-Seilkran vor Ort?

2012_06_wagner_grForstunternehmer Wagner seilt bei 40-Meter-Gassen mit Raup-Tracs

Der Waldbau der saarländischen Landesforsten ist speziell. Der Gassenabstand liegt bei 40 Metern, Rückepferde werden verhältnismäßig oft eingesetzt und Kronenteile gefällter Bäume müssen im Bestand bleiben. Forstunternehmer Gerald Wagner reagiert auf die saarländischen Verhältnisse mit Strategie und kleiner Rücketechnik von Martin Alther.



Wer immer gut informiert sein will, muß die Zeitschrift FORSTMASCHINEN-PROFI lesen.
Kompetente Fachinformationen rund um Forsttechnik und Holztransport.

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