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DAS FACHMAGAZIN FÜR FORSTTECHNIK UND HOLZTRANSPORT Dienstag, 24.11.2020
MEDIADATEN

Mit dem von Steinwendner entwickelten Fräs-Setzpflug lassen sich 300 bis 400 Pflanzen je Stunde zentimetergenau in den Boden bringen. / Foto: StroblPraxis-Vorführung von Prinoth-Forstmulchern und speziellem Fräs-Setzpflug

Der österreichische Dienstleister Steinwendner Agrar-Service expandiert nach Süddeutschland und zeigte im August starke Forstmulcher von Prinoth im Einsatz in Niederbayern – und eine innovative Eigenentwicklung.

 

Vor gut drei Jahren tobte in Teilen Niederbayerns Sturm Kolle und richtete massive Schäden in zahlreichen Waldbeständen an. Nach dem Sturm kommt wie üblich das Aufräumen, und neben der Vermarktung großer Mengen Schadholzes müssen sich Waldbesitzer mit der Frage der Vorbereitung der Flächen für die Wiederaufforstung befassen. Eine vollmechanisierte Variante stellt das Mulchen mit leistungsstarken Forstmulchern dar. Auf der Fläche verbliebenes Astmaterial, Stöcke und aufgekommene Schlagflora werden in einem Arbeitsgang als zerkleinerte Biomasse gleichmäßig verteilt, was sowohl Austrocknung und Bodenerosion lindert als auch die Grundlage für eine neue Humusschicht schafft. Steinwendner Agrar-Service aus Oberösterreich bietet Forstmulchen sowie etliche weitere Umweltdienstleistungen an und hatte Ende August zu einer Vorführung nach Untergriesbach im Landkreis Passau eingeladen. Ein Kunde von Steinwendner musste 2017 erleben, wie sein 60-jähriger Fichtenbestand hier von Kolle der vorzeitigen Endnutzung zugeführt wurde, bis heute hat sich stattdessen meterhohe Schlagflora breitgemacht. Auf der kahlgeblasenen Fläche demonstriert Steinwendner mit mehreren Maschinen, wie die optimale Pflanzvorbereitung und in der Folge eine weitgehend maschinelle Pflanzung aussehen können.

Starke Mulchraupe

Dabei zieht zuallererst der Raptor 500 die Blicke auf sich. Die seit letztem Jahr erhältliche Mulchraupe ist die jüngste Entwicklung in der Sparte Vegetation Management des Südtiroler Pistenraupen- Herstellers Prinoth, und sie ist für dieses Gelände vielleicht ein wenig übertrieben. Ihre Stärken liegen im Steilhang, wo sie bis zu 45 Grad Neigung bewältigt. Doch durch die großflächige Verteilung ihres Einsatzgewichts von 20 Tonnen über die 730 Millimeter breiten Ketten punktet sie auch als bodenschonende Alternative mit 390 Gramm je Quadratzentimeter Aufstandsfläche. Steinwendner hatte bereits den Vorgänger RT 400 zwölf Jahre lang im Einsatz. Seit Januar verrichtet nun der Raptor 500 seinen Dienst, als fünfte überhaupt gebaute und als erste derartige Maschine in Österreich. Prinoth spendierte dem Kettenfahrzeug mehr Power, der Cummins- Motor bringt es mit seinen neun Litern Hubraum auf 440 PS. Die Antriebsrollen wurden für geringere Verschmutzung höher gesetzt und das gesamte Kettenlaufwerk den harten Anforderungen des Forsteinsatzes entsprechend ausgelegt. Die Raupe wurde spezifisch für das Mulchen entworfen und kommt mit dem Mulchgerät M700 daher. Durch die Beteiligung an AHWI und ihre spätere Integration in die Prinoth-Gruppe holte man sich deren Forsttechnik Know-how ins Haus. Der M700 besitzt einen gewaltigen Rotor mit 70 Zentimeter Durchmesser, der über beidseitige Gelenkwellen und Riemen angetrieben wird. Mit 76 hartmetallbestückten Werkzeugen auf einer Arbeitsbreite von 2,30 Metern und bis zu einer Tiefe von 15 Zentimetern schlägt er auch dicke Stöcke kurz und klein. [...]

Matthias Strobl

www.steinwendner.at
www.prinoth.com

Der komplette Artikel ist in der Ausgabe FORSTMASCHINEN-PROFI November 2020 erschienen.



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