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DAS FACHMAGAZIN FÜR FORSTTECHNIK UND HOLZTRANSPORT Donnerstag, 05.12.2019
MEDIADATEN

Mit hochgestellten Pendelarmen mag der Rottne H8D vielleicht etwas merkwürdig aussehen, bietet dafür aber satte 107 Zentimeter Bodenfreiheit.Neben Forwardern setzt der Forstbetrieb Katzke inzwischen auch zwei Harvester ein

Nach vielen Jahren als reiner Rückebetrieb schaffte das Forstunternehmen Katzke vor anderthalb Jahren den ersten Harvester an; dieser Ponsse Scorpion King bekam kürzlich sogar Unterstützung durch einen Rottne H8D.

 

Die Vollernter-Paarung, die Anfang November im Landkreis Stendal arbeitet, dürfte es in Deutschland kein zweites mal geben. Den Ponsse Scorpion kennt man inzwischen, die D-Version des kleinen Rottne H8 wurde allerdings erst im vergangenen Jahr vorgestellt. Der Zehntonner mag für viele Einsätze zu klein sein, doch auf diesem Kahlschlag ist er in seinem Element. Die 30 Jahre alten Fichten mussten lange Trockenperioden überstehen und waren so geschwächt ein leichtes Opfer für den Käfer. Nur für die stärkeren Randbäume ist der H8D zu klein, diese übernimmt der Ponsse Scorpion.

Eigentlich wollte Maik Katzke nie eigene Harvester haben, aber Unternehmer müssen nun einmal auf veränderte Umstände reagieren. Seit der Gründung seines Betriebes im Jahr 2011 arbeitete der Sachsen-Anhalter stets vertrauensvoll mit Harvester-Unternehmen zusammen. Im Sommer 2018 zogen die ihre Maschinen kurzfristig ab – anderswo waren Auftraggeber offenbar bereit, beinahe jeden Preis zu zahlen. Katzke war natürlich nicht begeistert: Seine fünf Rückezüge standen plötzlich häufig herum, obwohl jede Menge Holz hätte gerückt werden können – wenn es denn jemand geerntet hätte.

Mit drei angestellten Holzfällern alleine wie bei der Firma Katzke kommt man jedenfalls nicht besonders weit. Der Unternehmer überlegte sich also, welcher Harvester zu seinem Betrieb passen könnte. Sein Anforderungsprofil – eine mittelgroße Achtrad-Maschine mit bestmöglicher Rundumsicht, sicherem Stand und langem Kran – ließ Maik Katzke an den Ponsse Scorpion denken. Dank seines einzigartigen Krankonzepts stört den Fahrer keine Kransäule im Sichtbereich.

Nun sind wir in der Forstbranche nicht bei „Wünsch dir was“ – wie wahrscheinlich sollte es da sein, dass Importeur Wahlers den beliebten Harvester kurzfristig beschaffen könnte? Ein Telefonat mit Verkäufer Nils Constabel brachte interessante Erkenntnisse: Ein russischer Forstunternehmer hatte einen Ponsse Scorpion geordert, musste die Bestellung jedoch nach einiger Zeit stornieren; die Maschine war inzwischen aber bereits fertiggestellt und wartete in Finnland auf ihre Auslieferung. In solchen – sehr seltenen – Fällen sendet das Werk eine E-Mail an seine weltweiten Vertriebsstellen und -partner und weist auf die sofort verfügbare Maschine hin. Maik Katzke entschied sich spontan, den Scorpion zu übernehmen.

Der Skorpion sticht

In Russland wird gerne geklotzt statt gekleckert. Dieses Klischee bestätigt Katzkes Ponsse, denn der Russe bestellte den Scorpion mit Vollausstattung. Bei diesem Harvester handelt es sich um die Version Scorpion King, die ein leistungsfähigeres Hydrauliksystem bietet: Während der normale Scorpion eine einzelne 210-Kubikzentimeter-Arbeitspumpe besitzt, verbaut der Hersteller beim Scorpion King eine Kranpumpe mit 145 und eine Aggregatpumpe mit 190 Kubikzentimeter Volumen. Mit insgesamt 335 Kubikzentimetern bietet der Scorpion King also rund 60 Prozent mehr Förderleistung. Als angenehmer Nebeneffekt punktet der Scorpion King mit einer um zehn Kilonewton auf 180 Kilonewton (rund 18 Tonnen) erhöhten Zugkraft. [...]

Jan Biernath

Der komplette Artikel ist in der Ausgabe FORSTMASCHINEN-PROFI Dezember 2019 erschienen.

www.kopa-forstmaschinen.de
www.wahlersforsttechnik.de



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