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DAS FACHMAGAZIN FÜR FORSTTECHNIK UND HOLZTRANSPORT Donnerstag, 05.12.2019
MEDIADATEN

Hier ist deutlich zu sehen, dass bei solchen Bodenverhältnissen breite Schlappen angeraten sind. Mit den 710er von Alliance läuft der Equus leicht und schonend über.Der Equus 175 wird vom Forstunternehmen Heienbrock zur Landschaftspflege eingesetzt

Fernab von jeglichem Käferbefall, Schneebruch oder Windwurf arbeitet Hendrik Heienbrock mit seinem Skidder im Bereich Verkehrssicherung und Naturschutz. Das, was wir gemeinhin unter Wald verstehen, gibt es hier so gut wie gar nicht, aber starke Pappeln stehen an Wiesengräben und Bachläufen. Diese Pappeln sollen jetzt entnommen werden. Gründe dafür gibt es mehrere.

Die offizielle Schlüsselübergabe fand auf der Interforst 2018 in München statt. Equus-Deutschland- Importeur Christoph Heinemann überreichte dem neuen Besitzer Hendrik Heienbrock (57), Forstunternehmer aus Wenzlow in Brandenburg, die Schlüssel für einen neuen Skidder, und zwar für den Equus 175. Der Skidder wird in der Slowakei gebaut und konnte sich schnell Freunde in der Forstbranche schaffen. So ist auch der Forstunternehmer Hendrik Heienbrock ein neuer Freund der grünen Maschine, die einen lateinischen Namen trägt, der übersetzt Pferd bedeutet.

Speziell für diese Aufgabe

Das „grüne Pferd“ ist aber aus hochfestem Stahl gebaut und dank des beim Hersteller entwickelten und auch angefertigten Krans im Forstbetrieb die helfende Hand. Heienbrock hat die Maschine im Hinblick auf diese Arbeitsaufträge gekauft, denn er wusste, dass starke Pappeln im Naturschutzgebiet Belziger Landschaftswiesen entfernt werden sollten. Darum hatte er sich dafür beworben und nach dem Zuschlag akribisch auf die nicht leichte Arbeit vorbereitet. Vor Ort arbeiten übrigens nur ein Forstwirt mit einer leistungsstarken Motorsäge und Hendrik Heienbrock mit seinem neuen Equus-Skidder mit Kran. Da in dieser Gegend fast nur Harvester bei den Unternehmern vorhanden sind, war das auch ein Grund für die Auftragsvergabe an ihn. Die Maschine ist übrigens wie gemacht für diesen Auftrag, da hat Heienbrock am Telefon nicht übertrieben. Starke Pappeln müssen in großen Mengen an den Bachläufen entfernt werden. Die Pappeln sind mittlerweile sehr hoch und zum Teil auch überaltert, so dass sie aus Verkehrssicherungsgründen entfernt werden müssen. Das ist schon von weitem an den Trockenästen zu sehen, die wie mahnende Zeigefinger in den Himmel weisen und eine ständige Gefahr für die Verkehrsteilnehmer bedeuten. Die Pappeln werden aber auch entfernt, um den Greifvögeln diese Bäume als Ansitzbaum zu nehmen, denn die Belziger Landschschaftswiesen sind eine der wenigen Stellen in Deutschland, in denen noch die Großtrappen zu Hause sind. Es sind also nicht die Verkehrssicherungsgründe allein, sondern hier geht es auch ganz konkret um den Vogelschutz.

Eine Säge und eine Maschine

Der Mann an der Säge heißt Marco Niemann, ist 41 Jahre alt und führt eine Stihl 661 mit einem 75er Schwert. Dieses lange Schwert ist bei diesen Arbeiten aber auch notwendig, denn manche Stockdurchmesser bewegen sich in dem Bereich bis 1.800 Millimeter und hier und da auch darüber. Die Pappeln, die zum Teil mit Zwillingsstubben und Verwachsungen durch frühe Schädigungen im Jungbaumbereich verkrümmt und nicht besonders ansehnlich sind, werden von Marco Niemann von der Wiesenseite über den Graben beziehungsweise über den kleinen Fluss zum Weg hin gefällt. Jetzt tritt Hendrik Heienbrock in Aktion. Er zieht im zweiten Arbeitsschritt die Pappel mit dem Seil aus dem Graben und auf den Weg. Hier wird der gefällte Baum von Marco Niemann entastet und alles erreichbare und verwertbare Holz auf eine Länge von drei Meter eingeschnitten. Jetzt werden die Drei-Meter-Stücke mit dem Kran entweder gleich am Weg gepoltert oder auf den vorhandenen Zehn-Tonnen-Rückeanhänger von Farma geladen und auf ein größeres Polter gebracht. Die ganz starken Abschnitte werden übrigens separat gepoltert, damit sie ein Kollege von Hendrik Heienbrock mit dem Bagger und einer Spaltzange auf einen Maximaldurchmesser von 800 Millimeter bringen kann, so dass sie durch die Hackeröffnung in der Fabrik passen. Alle Pappelabschnitte werden per Lkw in das Heizkraftwerk gebracht, dort gehackt und schließlich verfeuert. [...]

Dieter Biernath

Der komplette Artikel ist in der Ausgabe FORSTMASCHINEN-PROFI März 2019 erschienen.

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