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DAS FACHMAGAZIN FÜR FORSTTECHNIK UND HOLZTRANSPORT Mittwoch, 18.07.2018
MEDIADATEN

2012_03_lkt82_grLangholz ist immer noch das lukrativste Sortiment für den Waldbesitzer!

Der deutsche LKT-Importeur Hubertus Müller-Habbel von der MHDForsttechnik in Kirchhundem sieht einen Trend hin zum Langholz, jedenfalls im Sauerland. Auch darum setzt er auf den Skidder: „Stammholz ist in dieser Gegend wieder stärker nachgefragt, da für konstruktive Bereiche wieder mehr Vollholz eingesetzt wird, beziehungsweise oftmals sogar auf Anordnung der Baubehörden eingesetzt werden muß. Zudem ist das Stammholz immer noch das lukrativste Sortiment für den Waldbesitzer.“ Müller-Habbel stellte den neuen LKT 82 jetzt erstmalig in einem harten Profi-Einsatz der Öffentlichkeit vor. Wir haben uns diese Maschine aus der Slowakei einmal etwas näher angesehen.

2012_03_hypro_grDie Renaissance des Anbauprozessors

Irgendwie hat man sie nicht auf dem Zettel, wenn es ums Thema moderne Forsttechnik geht: Anbauprozessoren. Dabei gab es auch bei dieser Maschinengattung kontinuierliche Verbesserungen, so daß die Geräte heutzutage alles andere als antiquiert wirken. Außerdem eignen sie sich perfekt für zeitgemäße Forstwirtschaft, ist sich Hans Günter Krüger sicher. Der Forstgerätehändler aus dem niedersächsischen Brockel vertreibt seit sechs Jahren Anbauprozessoren der Marke Hypro; zusammen mit dem Inhaber der schwedischen Firma führte er das Einstiegsmodell Hypro 300 kürzlich in den Beständen eines potentiellen Kunden vor – und Forstmaschinen-Profi war dabei.

Forstmaschinen-Profi TV: Video Hypro 300

2012_02_hsm_208f_grFrank Kellers Achtrad-HSM besitzt 94 Zentimeter breite Reifen
Außenbreite trotzdem unter drei Meter


Wer in den Wäldern im äußersten Südwesten Deutschlands unterwegs ist, hat die Chance, eine wirklich ungewöhnliche Forstmaschine zu entdecken: einen signalorangen HSM 208F. Neben der Farbe sind vor allem die Räder auffällig. Sie tragen Reifen mit fast einem Meter Breite, und dazu sind es auch noch acht an der Zahl – wirklich untypisch für eine Kombimaschine. Der HSM gehört Frank Keller aus Rheinfelden. Für den Forstunternehmer ist dies nicht das erste ungewöhnliche Projekt, in seinem Fuhrpark tummeln sich noch weitere Kuriositäten.

01_2012_bois_grDer Seilkran etabliert sich langsam

Bernhart Bois aus dem elsässischen Mollkirch ist eines der wenigen auf die Seilkranernte spezialisierten Forstunternehmen in Frankreich. Die Rahmenbedingungen für die Holzernte mit Seilkranen sind in Frankreich noch schlecht. Inzwischen erkennt aber die öffentliche Forstverwaltung das Potential der Seilkrantechnik und unterstützt Betriebe wie Bernhart Bois. Das Forstunternehmen verfügt zudem über hochqualifizierte Mitarbeiter und gute Kontakte zu einem der großen Hersteller mobiler Forstseilbahnen in Österreich.

01_2012_hsm_1_grWolfgang Hilebrand rückt mit seinem HSM 805HD vornehmlich dickes Holz

Am Rande des Altdorfer Waldes, wenige Kilometer südöstlich von Ravensburg, ist der Boden gut nährstoff- und wasserversorgt. Die hier mehrheitlich wachsenden Fichten gedeihen prächtig und wurden offensichtlich stets sorgsam bewirtschaftet. Jedenfalls steht an manchen Waldorten eine dicke, schöne Fichte neben der anderen – Orte, an denen Dicke Dinger wachsen, Orte für FORSTMASCHINEN-PROFI.

12_2011_fautz_grFirma Fautz macht John-Deere-Traktoren fit für den Wald / Kabinen-Verschiebung

Firmen, die landwirtschaftliche Traktoren für den forstlichen Einsatz umrüsten, gibt es viele; bei den meisten stimmt sogar die Qualität, so daß Newcomer schon mit besonderen Lösungen auf sich aufmerksam machen müssen, um aus der Masse hervorzustechen. Seit anderthalb Jahren mischt auch die Firma Fautz aus Biberach (Baden) kräftig auf diesem Gebiet mit. Die Baden-Württemberger haben sich einige interessante Lösungen einfallen lassen, beispielsweise das Versetzen der Kabine um satte 30 Zentimeter zur Verbesserung der Standsicherheit.

12_2011_voschtracks_grForstunternehmer setzt auf empfindlichen Böden Voschtracks ein

Die Forstunternehmer stehen in diesem Land immer mehr unter „Beobachtung“, gerade beim Einsatz der Forstmaschinen in der Nähe von Ballungsräumen. Hier wird der Wald gerne zur Erholung genutzt und ist manchmal voller Spaziergänger. Die schauen bei den „bösen“ Forstmaschinen immer ganz genau hin; manchmal wird wegen eines Fliegenschisses Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt. Das kennen wir alle zur Genüge, das ist jedem von uns schon mal passiert. Um seine Bestände nun ganzjährig und ohne Bodenverletzungen befahren zu können, hat sich ein Forstunternehmer aus Dorsten jetzt einen Satz neuartiger Bänder für seinen Harvester angeschafft und setzt sie seit ein paar hundert Stunden versuchsweise auf schwerem Lehmboden ein. Die ersten Ergebnisse sind verblüffend. Mit den Voschtracks, die in Emmerich gebaut werden, kann man in der Tat diese schwierigen Böden befahren, ohne daß sichtbare Bodenverletzungen entstehen. Die Bänder passen übrigens auch auf den Rückezug.

11_seilk_ksk_gr
Ein schnell aufzustellender Seilkran kann im Forstbetrieb wertvolle Dienste leisten. Bei der Seilarbeit im Hang, bei der bodenschonenden Bringung über Moorflächen, bei Problemfällungen, bei denen das Holz über gepflegte Rasenflächen transportiert werden muß. Wenn der Seilkran zudem auch noch mit ein paar Handgriffen an die Doppeltrommelwinde an- und auch schnell wieder abgebaut werden kann, damit diese wieder zum Langholzrücken bereitsteht, ist das eine sinnvolle Lösung. Das Prinzip ist einfach: Doppelwinde in die Dreipunkthydraulik des Schleppers hängen, den neuen Ritter KSK-3 Kurzstreckenseilkran mit ein paar Bolzen an der Bergstütze befestigen, abspannen – und die Seilarbeit kann beginnen. Ritter zeigte diese Kombination jetzt während einer Praxisvorführung bei Kassel.



Wer immer gut informiert sein will, muß die Zeitschrift FORSTMASCHINEN-PROFI lesen.
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