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DAS FACHMAGAZIN FÜR FORSTTECHNIK UND HOLZTRANSPORT Mittwoch, 18.07.2018
MEDIADATEN

Das Testfahrzeug Nummer zwei: Ein Arocs 4151 AK 8x8/4 mit Differentialsperren an allen Achsen und 16-Gang-Doppel-H-Schaltung. Die 40 Prozent Steigung auf dem Testparcours waren für diesen ultimativen Baustellenbomber kein Problem.Frank Hellekes fuhr den Arocs von Mercedes über Fels und Stein

In einer beeindruckenden Show hatte Daimler im Januar 2013 den Arocs vorgestellt (FORSTMASCHINEN-PROFI berichtete in der März-Ausgabe) – allerdings in einer Halle. Keine Umgebung für einen Baustellen-Lkw. Deutlich passender ging es bei der Fahrvorstellung in einem Wuppertaler Steinbruch zu. Frank Hellekes wirbelte mit dem Arocs ordentlich Staub auf.

Bei schönstem Sonnenschein hatte die Daimler AG in einen Steinbruch geladen: ideale Bedingungen für einen Praxistest von drei Fahrzeugtypen des Arocs. Der neue Bau-Lkw sollte hier seine drei angepriesenen Eigenschaften unter Beweis stellen: Kraft, Effizienz, Robustheit. Auf verschiedenen Testparcours ließen sich zudem die neue Powershift Schaltung und die erste elektrohydraulische Servolenkung in einem Nutzfahrzeug testen.

 
Da hat der Trucker immer den richtigen Durchblick bei einer sauberen Windschutzscheibe: Ein guter Aufstieg mittels ausklappbarer, rutschfester Trittstufen machts möglich.Ohne Schnickschnack und Firlefanz

Für die erste Testfahrt stand ein Arocs 3245 K 8x4/4 mit der elektrohydraulischen Lenkung, der sogenannten Servotwin-Lenkung, und einem Powershift-3- Getriebe zur Verfügung. Nach einem kleinen Kontrollgang um den Truck ging es los. Der Einstieg in das M-Fahrerhaus Classic Space ist dank gleichmäßig angeordneter Trittstufen und zweier Haltebügel problemlos. Den Fahrer erwartet ein durchdachter Arbeitsplatz ohne Schnickschnack und Firlefanz. Alles, was ein Baustellentrucker für seine Fahrten im Dreck benötigt, ist an den richtigen Stellen verbaut: Gangschaltung mit Retarder als Lenkstockhebel, Tempomat, Radio und Telefon sowie die Bedienung für das Kombiinstrument findet man direkt auf den Tastern am Lenkrad. Die Sitzposition ist selbst für große Fahrer aufgrund der vielen Verstellmöglichkeiten des Sitzes optimal einstellbar. Beim Drehen des Lenkrades im Stand wird sofort der Unterschied zur herkömmlichen Lenkung deutlich. Durch die Servotwin-Lenkung läßt sich der Vierachser mit seinen beiden gelenkten Vorderachsen selbst im Stand mit nur einem Finger lenken. Gestartet wird der Sechszylindermit 12,8 Liter Hubraum, der bei einer Drehzahl von 1.800 Umdrehungen pro Minute 449 PS leistet, per Knopfdruck. Das Motorgeräusch im Stand ist angenehm und leise. Zum Anfahren wird die Fußbremse getreten und der Lenkstockhebel auf „D“ gedreht, dann einfach den Fuß von der Bremse nehmen, etwas Gas geben und ab geht die Fahrt aus dem Steinbruch auf eine Landstraße. Im Straßenverkehr werden sofort die Vorteile des neuen Powershift 3 deutlich: Auffallend kurze Schaltzeiten beim Gangwechsel im Automatik-Modus machen den unbeladenen Vierachser mit einem Leergewicht von 14.900 Kilogramm fast zum flotten Flitzer. Durch einen kurvenreichen Vorort von Wuppertal, wo die Servotwin-Lenkung durch ein präzises, direktes und genaues Ansprechverhalten glänzt, geht es dann über die Autobahn in einen Recyclinghof zum Beladen.

Ausgeladen auf 32.000 Kilogramm Gesamtgewicht geht es zurück zum Steinbruch. In einer Gefällstrecke soll nun die Motorbremse zeigen, was sie kann. Bei dem hier verbauten Motor der Baureihe OM 471 wird eine maximale Motorbremsleistung von 400 Kilowatt (544 PS!) erreicht, welche dieses 32-Tonnen-Gefährt wirklich beeindruckend verzögert. Im Steinbruch wird entladen, eingeparkt und die erste Testfahrt durch einen Knopfdruck auf der Funkfernbedienung der Türverriegelung abgeschlossen.

Frank Hellekes

www.mercedes-benz.de

Der komplette Artikel ist in der Ausgabe Juli 2013 FORSTMASCHINEN-PROFI erschienen.



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